Learn doing nothing while traveling

I think this is truly very hard doing nothing especially to savor doing nothing. I describe nothing with simple things like enjoying a view at a beach, feel your (wired) thoughts seeing them come and go by sitting outside on a bench or just to listen to music and let go…

The last days I`m thinking pretty much about one big topic which I accidentally found on Facebook.
It is one of this fashions words these days called decelaration which means to calm and slow down. Luckily there are plenty of tools which helps you like meditation, sports, social contacts and follow/live your passions.
But at the end of the day you have to do something to relax yourself… sounds wired, hue?
Why just not doing nothing?

Deusche Uebersezung weiter unten…

just relax

just relax

Actually I`m in a little predicament while traveling New Zealand via work and travel visa. I think I should just try do less and savor more intense and listen to yourself. But thats way easier in writting…
My so called problem is that I realize I`m in a rush and want to see everything what`s possible. So I do (multi day)hikes, make museum visits, travel beauty landscapes and much more because I HAVE TO. The reason is my inner approach on this journey, I want to see as much as I can because I`ll proparbly never come back in my Life. So lets do it all.
While wrting… that sounds dumb…

So my day starts at 09:00 with a lovely coffee in a wonderful cafe on a little rock at the beach, but I have to go cause of the tide which is low at 10:00 and I definitely want to see the other side of the beach, at 2pm. I would like to attend to an jadestone tour but I don`t have so much time because I need to upload pictures of my day with free wifi in the lib to show my so amazing day to my buddies at home. At the end of the day I realize that this very first coffee in the morning amid of wonderful atmosphere was so good. What a great time and I regret that I went further and quited that accidentally happend chat with some stranger which I now think I would rather talked more and intense to about our shared interests. The moment is just gone!

How do you experience and feel more by doing less or is this already the answer?

I`m pretty sure that many others are doing the same when they are travling. Once you are out you wanna see and explore as much as possible and avoid stuck at some point at any cost.

You don`t need much

You don`t need much


Two weeks ago I had one of these aweseome, honesty conversations with a 20 year young german girl. Quote „You could have seen everything, every single amazing beach and all great spots. That dosen`t mean that you`ve got more happiness and satisfaction in you. The amount of WHAT you see never counts, it is and was always the way how you do something.

I think I have a lot to learn on this.

I just want to bring up a true story at the end. Some days ago I was sitting on a bench at the beach and just enjoyed the view of the sea. I had no expectations and was utterly relexed. I went to my car and meet a couple. We started smalltalk. One minute later they offered me a place to stay. The next two days were some of my most amazing and intense days while spending the time with them in their house. Until sitting on this bench I hadn`t no plan where I wanted to sleep that night and in this one minute chat I hadn`t any expectations…

    Deutsche Ubersetzung

Ich denke die letzten Tage sehr viel ueber ein Thema nach, welches ich zufaellig in einem FB-Post gesehen habe.
Da geht es um wieder so ein Modewort Entschleunigung, was im entferntesten so viel heisst, wie Mal wieder runterkommen, Stressabbau, loslassen….
Hilfsmittel dazu gibt es reichlich von Meditation, Sport, Zeit mit sozialen Kontakten verbringen, lesen und seinen Leidenschaften nachgehen.
Das heisst fuer mich aber auch, dass ich was machen muss/sollte, um runter zu kommen. Klingt irgendwie paradox. Warum nicht einfach mal Nichts machen?

Ich habe diesem Beach max. 5 Sekunden aufmersamkeit geschenkt...

Ich habe diesem Beach max. 5 Sekunden aufmersamkeit geschenkt…


Ich stecke gerade in einem kleinen Dilemma was in genau diese Richtung geht und ich glaube die Loesung koennte auch hier heissen Entschleunigung.

Mein Problem ist, dass ich gerade mein Work and Travel in Neuseeland mache und ich immer wieder merke, dass ich zu viel mache und zu wenig geniesse. Einfacher gesagt, ich mache (multi day)Hikes, Besuche in Mueseen, entdecke wundervolle Gegenden und vieles mehr weil ich das Muss, weil ich ja nun mal in Neusseland bin und das vielleicht ein Once in a lifetime Ding fuer mich ist.

Waehrend ich also meinen 8 Stunden Tag morgens um 09:00 mit Kaffeetrinken in einer suessen Bar auf einem kleinem Felsen am Strand starte, will ich um 10:00 aber schon wieder unten am Beach sein, da gerade Low-Tide ist und man dann auf die anderen Seite des Strandes kann, um 14:00 wuerde ich aber gern in die kostenlose Fuehrung von Jadesteinen gehen um um 16:30 noch eben ein paar Bilder meines Tages in der Bibliothek zu uploaden, da diese um 17:00 schliesst und das Wlan for free ist, ich aber unbedingt meiner Familie und Freunden von meinem doch so tollen, EFFEKTIVEN Tag visuell berichten will… und am Ende des Tages wird mir bewusst, dass der Kaffee und die Atmosphaere morgens im Cafe wirklich hervorragend war und ich es bereue, dass ich nicht mehr Zeit hatte um mit der zufaellig gemachten Bekanntschaft mehr zu reden und unsere gemeinsamen Interessen weiter zu vertiefen. Der Moment ist so wie er war weg!

Wie kann man also mehr Erleben und vorallem Fuehlen in dem man weniger macht?

sehe ich jetzt erst wie schoen das eigentlich war

sehe ich jetzt erst wie schoen das eigentlich war

Ich bin mir sicher, dass mir viele zustimmen… Wenn man schonmal das Privileg geniessen darf, in einem fremden Land bzw. die ganze Welt zu bereisen, dass man dort auch genuegend unternehmen moechte als an einem Ort fest zu haengen.

Ich hatte vor etwa zwei Wochen dazu ein herrlich intensives Gespraech mit einer 20 jaehrigen Deutschen die meinte „Man kann jeden Ort und jeden Sehenswerte Spot in Neuseeland gesehen haben, dass heisst nicht, dass man dadurch gluecklicher und zufriedener ist. Es kommt nicht auf die Menge, das WAS an, sondern immer auf das WIE man etwas erlebt„.

Um den Post mit einer wahren Geschichte abzurunden, sass ich ein paar Tage zuvor am Strand auf einer Bank, habe mein Blick aufs Meer schweifen lassen und war einfach vollkommen entschleunigt. Auf dem Weg zum Auto sprach mich ein Paaerchen an, wo ich herkomme und was ich so mache und bei diesen beiden habe ich die naechsten zwei wundervollen Tage in deren Heim verbracht und eine Super Zeit gehabt.
Nichts zu erwarten und nicht die naechsten Minuten verplanen hat dabei ganz sicher eine wichtige Rolle gespielt.

J4l3n

7 Gedanken zu „Learn doing nothing while traveling

  1. Ram

    hey ho,
    ich habe das Gefühl du versuchst immer noch das erleben zu finden und irgendwie das ralxenen und nicht zu viel zu machen.
    Aber ist es nicht auf der anderen Seite so das du die Momente so intensiv und schön fandst weil so kurz waren? Oder hast du wirklich das Gefühl gehetzt zu sein?

    Wir haben Japan auch viele Ding an einem Tag besichtigt, andere haben uns erzählt das sie das alles in einer Woche angucken wollen.
    Aber wir haben uns nie wirklich gehetzt gefühlt wir haben uns hier und da auch mal hingesetzt und die Atmosphäre genossen und das hat uns gereicht.
    Es ist ja auch entscheiden was du für ein reisetyp bist? Du scheinst mir aber eigentlich nicht der relaxen zu sein also nicht so extrem du willst in deinem Urlaub ja auch was erleben und deswegen hast du diese Zeitpläne
    Im nachhinein würde man auch bereuen das man etwas nicht gemacht hat nur weil man sich 2 Stunden an einen Strand gelegt hat zumindest würde mir das so gehen 😉

    Am besten ist es einfach jeden Moment zu genießen und nicht immer zu überlegen ob das jetzt lang genug war oder nicht, weil dann kannst du es ja auch wieder nicht genießen oder?
    Die Frage wäre dann doch auch was wäre zum Beispiel lange genug an diesem Strand gewesen damit du ihn genug genossen und Aufmerksamkeit geschenkt hättest?
    Und was hast du alles statt dessen gesehen? Und was wäre dir im nachhinein lieber gewesen am Strand oder die anderen dinge die du dann gemacht hast?
    Auch entsteht ja aus jeder Aktion wieder eine andere vielleicht hättest du manche Leute nicht getroffen wenn du irgendwo länger geblieben wärst, dafür dann aber wieder irgendwenn ganz anderes 😉 😉

    Bin jetzt auch am End 😉

    Also der Endsatz Genieße es :) und nur dein Weg ist der richtige für dich

    Wünsche dir weiter hin eine schöne Zeit und das du immer mehr von diesen coolen nette Mensche Kennenlernens von denen du hier immer wieder berichtest :)

    Antworten
    1. j4l3n Artikelautor

      Das ist einer der Gruende, warum ich diesen Post geschrieben habe. Es kommen noch andere Fragen auf den Tisch, an die ich noch nicht gedacht habe und das macht mich wieder nachdenklich, was gut ist, da ich mich gerne ueber sowas unterhalte/lese/schreibe.

      Ich habe das Gefuehl gehetzt zu sein, aber vielleicht aus dem Grund damit ich spaeter sagen kann „Ich war hier und ich war da“. Aber in genau dem Moment, in dem ich in das alte Schiffswrack hinuntersteige und eigentlich voellig geflashed werden sollte denke ich eher „Jau, schick“ und das wars. Bin ich zu verwoehnt, was Highlights angeht?

      Was ich auf jedenfall mit der Zeit immer mehr spuere, dass ich gerne mit Leuten quatschen und viel lieber noch, Erlebnisse zusammen erlebe. Erfahrungen zu teilen ist glaube eins der absoluten Killerkriterien, bzw. das macht vieles auf reisen „einfacher“.

      Aber vielleicht ist das alleine reisen auch einfach ein Prozess in dem es A) nicht jeden Tag voll geil bis unters Dach ist und B) man wie ueberall anders auch immer nur noch mehr lernen kann.

      Vor allem dein letzter Teil des Kommentars ist so true. Was waere wenn ich nicht die Faehre um 09:00, dafuer um 11:00 genommen haette und bis dahin im Bistro nen Cappucino getrunken haette, auch wenn diese Diskussion extrem lang werden koennte.
      Wichtig ist Entscheidungen zu treffen.

      Antworten
  2. Martin

    Ich denke es ist nicht einfach die besonderen Momente zu erkennen. Aber manchmal leuchtet im Hirn kurz sowas auf wie: „Eigentlich wäre Bleiben auch sehr schön“ Dann sich innerlich beizubringen, dass es wirklich möglich ist zu bleiben und in bestimmten Fällen möglich ist auf den vorläufigen Plan für den Moment zu scheißen, ist schwer. Sollte man aber versuchen. Vielleicht beim nächsten Fall Musik oder falls vorhanden die Gitarre zur Unterstützung nehmen.

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    1. j4l3n Artikelautor

      Danke man, so wie du sagst klingt es richtig.
      Die Momente erkenne ich gerne im Nachhinein, aber daraus kann man ja auch lernen.

      Einfach weiterhin mit Fremden und anderen Backpackern sprechen, sich austauschen und Meinungen einholen und in der Zwischenzeit etwas weniger Durchplanen.

      Antworten
  3. Aki

    Es ist ja schon eine Ewigkeit her das ich hier etwas geschrieben habe, aber daher ja öfter mal per Whatsapp. :-)

    Also ich verstehe dein Dilemma, das du gerne alles auf deinem Trip sehen bzw. erleben willst, aber dadurch natürlich dich gehetzt bzw vielleicht sogar mal gestresst fühlst. Ich denke da kann auch jeder nur für sich sprechen, aber ich denke das zu viel Planen schon ein Problem ist/sein könnte. Also ich für meinen Teil würde lieber weniger Dinge sehen und erleben, dafür aber man könnte jetzt sagen richtig, aber ich denke eine bessere Bezeichnung wäre „anders“ zu erleben.
    Ich für meinen Teil würde z.B. sicher in jeder mir sich bietenden Gelegenheit ins Wasser springen ob es nun ein See, Fluß oder das Meer ist. Klar die Temparaturen sind vielleicht nicht so mega, aber ich sag dir alles ab 10 Grad passt schon. 😀
    Was ich damit sagen will und was auch schon die anderen schreiben, wichtig ist was für dich wichtig ist und wie du fühlst was und wo du machen und erleben möchtest. Ein Plan ist da zwar öfter mal hilfreich, sollte aber nicht das Hauptthema sein, sondern nur unterstüzen. Du bist ja schließlich auch irgendwie zum selbst finden dort und dafür gibt es leider keinen Plan. :)

    Ich meine irgendwo ist ja auch jeder zumindest immer mal wieder auf der Suche nach seinem Sinn oder Mittelpunkt im Leben. Ich für meinen Teil habe meinen Sinn bzw. meinen Platz ersteinmal gefunden und ich kann sagen der Weg dahin war auch nicht immer einfach, aber ich möchte das was ich nun habe nicht wieder hergeben und nicht missen.
    Aber es kann natürlich oder wird sogar sehr wahrscheinlich so sein, das sich das in etlichen Jahren wieder verändert/verschiebt. Zum Teil werd ich da einfluß drauf haben zum Teil nicht und ich werd mich drauf einlassen müssen. Also genieß jeden Moment genau so wie er ist egal ob kurz oder lang, so wie es war bzw. noch wird, wird es für dich genau richtig sein.

    Ich hoffe das macht auch noch alles so Sinn wie ich es geschrieben habe, habe keine Lust es noch einmal durchzulesen und schicke es einfach ab. 😀

    Vielleicht noch als kleinen Denkanstoß in Richtung Job und was du nach dem Trip machen möchtest.

    Denk mal darüber nach ob es vielleicht die Reise selbst ist, also z.B. das du Reiseleitungen/Touristen Führungen oder sonst so etwas in der Richtung machst.
    Da hast du viel mit Menschen und Komminikation zu tun, außerdem bist du viel drausen und unterwegs. Des Weiteren siehst du dann viele Orte wieder, dann vielleicht sogar von einer anderen Seite und kannst das dann alles noch ganz anders aufsaugen und erleben.

    Einen schönen Gruß von uns dreien.
    Noah, Steffie und Christoph

    Antworten
    1. j4l3n Artikelautor

      Danke Aki, hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich denke zwar schon, dass das Leben „zu Hause“ oder unterwegs unterschiedlich ist, aber man kann sicher etwas Gelassenheit von zu Hause mit in seine Reisegewohnheit einbauen oder anders rum.
      Ich beneidet dich eh ein wenig um dein jetziges Leben und was du erreicht\aufgebaut hast, echt super.

      Mit dem Punkt „zur Selbsthilfe finden gibt es keinen Plan“, da stimme ich natürlich voll zu, aber äussere Einflüsse wie Unterhaltungen mit anderen Travelern, Musik und Zeit für sich nehmen sind sicher gute Eckpfeiler.

      Antworten

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