Copland Track – Was ein Walk

Es war so, als waere hier Jurrasic Park gedreht worden. Es sah soo unfassbar schoen aus. Man haette schon auf dem carpark einfach seine Zelte aufbauen koennen und einfach nur seine Blicke in dieser geilen Natur schweifen lassen, absolutes Must Do (Danke Beccy).

Copland Track Carpark, sooo geil

Copland Track Carpark, sooo geil



Der Copland-Track ist ein medium-anspruchsvoller 6-8 Stunden Trail ueber 18 KM. Das Ziel ist in 440m Hoehe und es erwarten einen einige von ganz wenigen Hotpools auf der Suedinsel. Aber dazu spaeter mehr.
Auf gehts ab gehts, Copland Track

Auf gehts ab gehts, Copland Track

Der Track war bei unseren Witterungsverhaeltnissen zwar ganz gut zu meistern, aber schon hier und da sehr rutschig und sehr matschig. Die ersten zwei Stunden geht man im Jurrasic park wandern, ueber Stock und Stein und durch dichtestes Geaest(ok das ist von Soehne Mannheims geklaut). Man kommt hin und wieder auf eine Lichtung und ist umgeben von riesigen Waeldern und Berge… wohin man schaut.

Anschliessend geht es weiter an eine Art felsigem Ministrand, wo rechts vom Pfad der Hauptfluss in uebergeilem Tuerkis fliesst. Das war teilweise schon schwierig und rutschig. Danach wurde der Pfad dann doch anspruchsvoller und es ging steiler bergauf.
Nach etwa 3 Stunden gab es dann die erste Huette, in der man uebernachten koennte, aber das will man echt nicht… Meine Guete, sieht aus wie die Keller im Film Hostel…creepy

Hey, Kein Wort zur Hose. Hatte am Vortag meine Wanderhose in den Pools "verschwendet" :)

Hey, Kein Wort zur Hose. Hatte am Vortag meine Wanderhose in den Pools „verschwendet“ :)


Kiddie Bruecke... :)

Kiddie Bruecke… :)


Nach einer weiteren Stunde kam der erste Zwischengegner. Ok, wer mich kennt und das Video ueber den Routeburn Track gesehen hat weiss, dass ich jetzt nicht komplett schwindelfrei bin. Bis zu diesem Punkt waren auch mehrere Bruecken zu ueberqueren, aber diese war fieser… Es war die erste „richtige“ Haengebruecke. Max Personen 1!
Jetzt wirds langsam ernst hier

Jetzt wirds langsam ernst hier



Toll… ganz ganz toll. Diese Bruecke war etwa 100 m lang und verlief etwa 30 m ueber dem Fluss. Sie war nur aus Seilen aufgebaut und man ging quasi auch auf Seilen und nach den ersten paar Metern ging das wippen auch schon los… Astrein, klein Denis mit 3 Kilo zuviel Knochenrinde auf den Rippen und dicken Rucksack hinten aufgeschnallt… „Aber nen Heli kann hier schlecht landen“ dachte ich nur..
Der Blick in den sicheren Tod

Der Blick in den sicheren Tod

also Augen zu und durch. Man ging ungelogen eine ganze Minute auf dieser Br… Seilkonstruktion.

Ich hielt spasseshalber auf der Haelfte mal an um mir selbst zu beweisen, dass ich keine Angst habe und stark bin und so nen Mist… echt ne miese Idee… nach dem Blick runter Richtung eigener Grube quasi wurde einem echt anders und ich fand den Gedanken schnell drueben anzukommen doch besser.GESCHAFFT… DA HASTE !
Das Gefuehl, wenn Adrenalin im ganzen Korper nen Aufstand anzettelt ist auch mal ganz cool, fuehlt sich echt lebendig an und auch etwas stolz, klar.

Weiter ging der Track wie die Stunde vor der Bruecke… steil… bergig… rutschig…und nicht ungefaehrlich.
Nach weiteren 2 Stunden, kurz vor Ende des Tracks kam es dann noch eine Nummer besser. Ich war ja schon gut gelaunt, nach dem ich der letzen Bruecke den Tod verwehrt hatte, aber WAS WAR DENN DAS HIER FUER NE SCHEISSE.

Endgegner Style !

Endgegner Style !


Wie angekuendingt, wer Hoehenangst hat kann sich hier testen. Ich hatte nirgends von diesen Hanege-Bruecken im Vorfeld gelesen, aber diese hier war nun Next Level. Endgegner. Ultimum.Mr.Death persoenlich.
Eine weitere Swingbridge, Laenger, Hoeher, Intensiver ! Mit einer Laenge von etwa 150 Metern und wir schaetzen etwa 80-100 Meter hoch einfach das NonPlus Ultra. (Entschuldigt diese intensive Schreibweise, aber das war fuer mich echt nen Highlight)
Diesmal habe ich es etwas anders gemacht… und zwar meinem eigenem Motto entsprochen…Einfach machen und ab gings..


Es war…ohne Worte, ich war soo gluecklich in einem Stueck da drueben angekommen zu sein, was ein Erlebnis, Grossartig.
Nach diesem absoluten geilem Erlebnis kam das Naechste gleich hinterher, da etwa 10 Minuten spaeter das Ende des Tracks und somit die heissen Quellen auf uns warteten.

Hotpools da oben

Hotpools da oben


Wir reden hier von vier verschiedenen Temperaturen, von angenehm warm bis kochend heiss. Bei der Huette und den Quellen waren schon DreiFuenf andere Hiker und genossen diese schlammigen, heissen Quellen.
Die Stimmung auf solchen Huetten ist einfach angenehm, man versteht sich irgendwie total einfach und ist irgendwie ein Teil von dieser Outdoor-Community. Zu spaeterer Stunde habe ich und ne Andere es uns natuerlich nicht nehmen lassen in die heissen Pools zu gehen und ueber uns die Sterne anzustarren. Es war aber ausserhalb soo bitterkalt, etwas ueber Gefrierpunkt.
Endlich angkommen, Unsere Huette

Endlich angkommen, Unsere Huette


Die Nacht in der Huette war fuer mich so lala, einfach super kalt.
Am naechsten Morgen bin ich dann alleine gestartet, da Rafael morgens einfach laenger brauchte und ich Bock hatte mal alleine los zu gehen.
simple as it is

simple as it is


Den Track Rueckwaerts gehen war noch etwas anspruchsvoller, da man einfach aufpassen musste, wo man hintrat(bergab ohne Gelaender).
Angekommen beim Carpark nach etwa 5 Stunden war ich erleichtert, da es auch nicht haette mehr sein muessen als die 18 km.
Nach einem kleinen Lunch und einigen letzten Blicken auf diese herrliche Natur ging es weiter die Westkueste hoch.

J4l3n

7 Gedanken zu „Copland Track – Was ein Walk

  1. Martin

    (Zitat Donald Sutherland in Stoßtrupp Gold) „Hab Vertrauen in das Brücklein, Bübchen!“ :-) Jedenfalls ein wirkliches Erleben und Erfahren dieser richtig geilen Gegend. Klasse!

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  2. Thomas Fülling

    Wieder mal ein schönes Stück Natur, was du uns da gezeigt hast! Und das inclusive Sauna!!;)

    Deine Karte ist angekommen! Wir haben uns sehr gefreut. Bis später…..

    Mama, und Papa

    Antworten

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