One year far away : a short Story II

It´s really not that easy as I expected it would be…
Putting feelings, emotions, expierences and great times in a warm blanket and build them together to something senseful

My favorite beach, Wharakiki

My favorite beach, Wharakiki



After quitting my job in June on the orchard I worked at for 3 months I headed west to my first destination Haast. The tour from Wanaka to the west coast is one of my most favorit ones, it is so beautiful. You drive along this wonderful Lake Hawea on your right and some k´s later you encounter Lake Wanaka on your left.
Lake Hawea

Lake Hawea

It was so cool and I literally went a little nuts due to this scenery. To be back on the road was liberating and wired in the same moment because I spend the last 100 days among people and now I was on my own again. To be alone from 100 to 0 is kind of hard. You´re doing this several times on such a trip and the most important thing for me is to know that you will be happy again, you will find new cool people, a cool job so don´t be scared!
Let's start the trip

Let’s start the trip

After visiting sweet blue pools on this trip I traveled through bushy jungle fever to Haast and went to my first couch surf experience at Bennys home. He was so cool. We had a wonderful evening while having dinner and were playing songs on his cajon/didgeridoo. I also saw that I´m not alone mit my „just to it / einfach machen“ motto.
Just do it

Just do it

Wild West coast

Wild West coast

Funny

Funny

All the time I was playing with the thought to do the Copland Track at the west coast. It has such a good reputation, a medium demanding track and rewarding hot pools on top. So I did it and it was soo worth it. The color of the water was unreal and the track was actually pretty demanding.

The color is unreal

The color is unreal

And of course my personal quest by crossing these damn swingbridges and face my fears. I would say this was beside the routeburn track the best walk I did so far due to the variety of obstacles.

I continued traveling the west coast up north to the glaciers, I learned what „280 rainy days a year at west coast“ ment that I eventually went to Greymouth.

Glacier time

Glacier time

Westcoast

Westcoast

Americans and Germans, weehaa

Americans and Germans, weehaa

I stayed in the Global Village and for me it was the best Hostel in whole New Zealand. Everywhere there was 100% maori feeling, so cute decorated and a wonderful atmosphere. I met cool people(mostly germans and americans). My intention was to stay there overnight, use the facilities, cook something to continue and leave. I stayed there 4 days and then headed up north. This was REAL fun, Denise.

Due to the bad weather I felt more and more deppressed and alone. No one out there on the street or on campsites. Even the hostels were abandoned. I still know exeactly how it felt to be near Karamea alone in my car. It was raining all day and I was in a very bad mode.

Most depressing

Most depressing

This time was my personal low. But I remembered a good advise: If you are not happy with the situation or the city, move on!
So that I eventually did another big expierience in Motueka. I had two awesome nights spending with very religious people, playing One uf us as a duet and I think if you would ask me for my three best expierences in New Zealand, this is definitely one of them.

Right now I feel soo good to write these things down, it was soo cool. Go out, go traveling, search for something you can´t find in an office.

After doing the Abel Tasman track where I met my first chocolate maker in life, he was so funny I moved on to another cool woofing place in a restaurant, worked as a kitchen hand and eventually headed up to my next BIG experience in Picton.

Paradies!!!

Paradies!!!

Walk along the Beach

Walk along the Beach

I was cleaninig in the Sequoia Lodge in exchange for accomodation and breakfast. But that´s just the side story. I spended almost five weeks there and was overwhelmed with the experiences I did with Jon, Jaqcueline, Steven, Graham, Melina, Rachele and of course Nessi.
Maybe you know this kind of thing when you did some great experiences and you wish to delete this out of your brain to do it again? This was it. Everyday it felt so amazing regardless wheater hanging out as a team, talking about girls, NOT eating chocolate pudding, watching movies, playing ball, having fun at the open stage drumming, becoming close friends or just beeing happy.

We

We at Sequoia

Old mrs.Sequoia

Old mrs.Sequoia

Awesome evening, last day in Picton

Awesome evening, last day in Picton

It was a big break again when I left Picton. For me it was like closing a chapter of my journey called „The south island – what a great trip so far“.

Soo excited

Soo excited

Rewarding things with a kiss, soo cute

Rewarding things with a kiss, soo cute


Mähhh

Mähhh

Ich dachte wirklich es wäre einfacher…
Seine Gedanken, Gefühle, Emotionen, Erfahrungen und tolle Erlebnisse in einen warmen und sinnvollen Zusammenhang packen.

Nachdem ich meinen Job nach drei Monaten im Juni auf dem Obstgarten bei Cromwell gekündigt habe, ging es für mich erstmal Richtung Westküste, um genauer zu sein Haast. Der Weg von Wanaka an die Westküste war völlig abgefahren. Du fährst auf der Hauptstraße(die Einzige) und rechts kommt erstmal nen riesen See, Lake Hawea und kurze Zeit später kommt links ein weiterer See, Lake Wanaka. Diese Straße ist wirklich einzigartig in Neuseeland. Absolutes Must Do ! Ich habe dort öfters angehalten und bin teilweise echt leicht ausgeflippt :)
Endlich wieder auf der Straße zu sein, sich zu bewegen war so befreiend und merkwürdig zugleich, da ich die letzten 100 Tage mit coolen Leuten verbracht habe und nun war ich wieder komplett alleine. Und dieses alleine sein ist wirklich von 100 auf 0, aber man macht das immer wieder mal und kann damit dann auch gut umgehen. Wichtig ist nur, dass man dran glaubt, es wird sicher cool werden, in der nächsten Stadt, bei den nächsten neuen Leuten, bei der nächsten Arbeit, also keine Angst!

In Haast angekommen habe ich gleich Benny getroffen, nen super cooler 28ig jähriger Berliner, mit dem ich meine erste Couchsurf Erfahrungen gemacht habe und den ganzen Abend mit herrlich lockerer Musik auf seiner cajon und Didgeridoo verbracht haben. Außerdem habe ich dort gesehen, dass ich nicht der einzige bin, der nach dem Motto „Einfach machen“ lebt.

Die ganze Zeit schon hatte ich den Gedanken, den Copland Track zu machen. Ein 18 Kilometer, medium-schwerer Track bei dem man am Ende auf dem „Gipfel“ mit heißen Quellen belohnt wird. Zwei Tage später war ich so froh, dass ich das Teil gemacht habe. Die Farbe des anliegenden Flusses war nicht von dieser Welt und der Track war zudem ziemlich anstregend. Mein eigenes Highlight war wieder einmal gegen meine Angst in schwindelerregender Höhe über Seilbrücken zu gehen, scheisse war das hoch.
Neben dem Routeburn Track war dieser definitiv ganz weit oben auf der Liste, allein schon wegen des Angebots an Herausforderungen.

Ich fuhr die Westküste weiter hoch, an Gletschern vorbei, Spiegelseen und gruseligen kleinen Dörfern. Ich lernte außerdem was 280 Tage Regen im Jahr bedeuten :).
Irgendwann Mitte Juni bin ich dann im Hostel Global Village in Greymouth angekommen und dieses war und ist mein absolutes Lieblingshostel in ganz Neuseeland. Es ist 100% Maori Styloo, was bedeutet, dass überall Figuren, Bilder, verschnörkelte Möbel und vieles mehr im Maori-Ambiente gehalten ist, soo toll. Ich wollte eigentlich nur einen Tag bleiben, und blieb vier. Trotz des nicht aufhörenden Regens hatte ich mit anderen Deutschen und Amis eine sau gute Zeit, das war ECHTER SPAß, Denise.

Aufgrund des anhaltenden schlechten Wetters und den Fakt, dass ich wieder alleine unterwegs war, wurde ich depressiv. Keiner unterwegs, wenig in Hostel los und die Campingplätze waren natürlich auch menschenleer.
Ich weiß noch ganz genau wie ich kurz vor Karamea im Auto saß… verzweifelt, weil nichts so richtig funzte. Es war ganztägig am Regnen und ich war nur mies gelaunt. Mein absoluter Tiefpunkt! Dann erinnerte ich mich an einen Satz von einer guten Freundin, die meinte : „Wenn du mit der Situation oder der Stadt nicht zufrieden bist, zieh weiter“.
Das tat ich dann auch und machte ein paar Tage später in Motueka(nördlichst auf der Südinsel). Zwei unvergessliche Tage bei sehr religiösen Menschen und dann noch One of us im Duett mit Klavier und Gitarre… Holy Lord, war das genial! Würde man mich fragen „Du Denis, was waren denn deine drei tollsten Erlebnisse da unten“ würde ich auf jeden Fall dieses erwähnen.

Es fühlt sich einfach so gut an, sich daran zu erinnern und hier zu schreiben. Leute geht raus, reist rum, erlebt Dinge, die nicht im Büro auf euch warten!

Nachdem ich mit dem Abel Tasman einen weiteren coolen Great Walk gemacht habe und den ersten Schokoladenmacher in meinem Leben getroffen habe, ging es weiter zu einer Woofing-Stelle, wo ich im Restaurant erst als Küchenhilfe und später als Zubereiter arbeitete. Diese Zeit ging aber so schnell rum, so dass ich zur nächsten Krachererfahrung fuhr, wie sich später raus stellte. Diese 5 nächsten Wochen waren einfach unbezahlbar.
Kennst du dieses Gefühl wenn du etwas super cooles gelesen, gesehen oder erlebt hast und würdest am liebsten diese Teile in deinem Gehirn löschen und es sofort nochmal erleben wollen?

Ich war zuständig für die Bäder in einem kleinen, süßem Hostel in Picton, der Sequoia Lodge. Die Erlebnisse, die ich mit Jon, Jacqueline, Steven, Graham, Melina, Rachele und natürlich Nessi machte, werde ich nie vergessen. Es war einfach ein super Team. Ob wir nun einfach nur nach dem Saubermachen bei Tee und Keksen rumhingen, uns über Girls unterhielten, Schokoladen Pudding NICHT aßen, Filme sahen, richtig dick Spaß beim drummen hatten, beim sich menschlich näher kommen oder einfach nur beim glücklich sein, es war so gut!.

Mit dem Verlassen des Hostels und somit dem Verlassen der Südinsel Richtung Wellington per Boot kam es zu einem weiteren gewissen Break. Es fühlte sich an, als wäre ein ganzes Kapitel meiner Reise abgeschlossen, mit dem Namen „Die Südinsel – Es war so geil bisher“.

J4l3n

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